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 Enduro Trail-Feuerwerk in den Vogesen

Vier Tage voller Trails, Panorama und guter Laune

Die Vogesen haben uns vier unvergessliche Tage auf dem Bike beschert. Zwischen flowigen Naturtrails, technisch anspruchsvollen Abfahrten, traumhaften Ausblicken und typisch französischen Galettes kamen Fahrspaß, Genuss und Gemeinschaft gleichermaßen auf ihre Kosten. Bei bestem Sommerwetter erkundeten wir die abwechslungsreichen Trails der Region, sammelten neue Erfahrungen und genossen jede Minute auf und neben dem Bike.

Tag 1 – Einrollen & erste Hügel

Bei sommerlichen Temperaturen und frisch gecheckten Bikes starteten wir entspannt in unser Abenteuer. Zum Einrollen führte uns ein Radweg entlang eines Flusses durch die idyllische Landschaft der Vogesen. Schon nach den ersten Kilometern konnten wir die bewaldeten Hügel und die kleinen, verschlafenen Dörfer bestaunen, die uns in den kommenden Tagen begleiten sollten.

Der erste längere Anstieg führte über einen gut ausgebauten Forstweg rund 600 Höhenmeter bergauf. Oben angekommen wurden wir mit einem abwechslungsreichen Naturtrail belohnt: flüssige Passagen wechselten sich mit Spitzkehren und kleinen Wurzelstufen ab. Nicht zu leicht, nicht zu schwer – genau die richtige Mischung für einen gelungenen Auftakt. Dazu gab es immer wieder tolle Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die sanften Hügel der Region.

Zur Mittagszeit stärkten wir uns ganz französisch mit einer leckeren Galette. Nach einer kurzen Pause ging es in den zweiten Uphill des Tages. Diesmal führte uns ein schmaler Trail bergauf – fahrbar, aber in der Nachmittagshitze durchaus fordernd. Die anschließende Abfahrt über einen kurvenreichen Singletrail mit zahlreichen Kehren bildete den perfekten Abschluss unseres ersten Tages, bevor wir entspannt zurück zu unserer Unterkunft rollten.

Tag 2 – Die schönsten Enduro-Trails der Region

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der bekanntesten Trails der Vogesen. Nach dem ersten Anstieg wartete bereits der Einstieg in einen der beliebten blauen Enduro-Trails. Gleich die ersten Meter hatten es in sich: Eine enge, steinige Kehre sorgte für den ersten Adrenalinschub. Natürlich blieb auch Zeit für Fotos, kleine Technikübungen und jede Menge gemeinsames Lachen.

Direkt danach ging es weiter zum nächsten Highlight – einem roten Trail, der technisch noch etwas anspruchsvoller war. Die Abfahrt bot weniger Schotter und dafür umso mehr Fahrspaß. Kurven, technische Passagen und ein toller Trailverlauf sorgten dafür, dass bei allen das Grinsen dauerhaft im Gesicht blieb.

Nach der wohlverdienten Galette-Pause wartete noch ein letzter Anstieg auf uns. Die Sonne verlangte uns einiges ab, und die letzten Höhenmeter wurden teilweise geschoben. Oben angekommen wurden wir jedoch erneut mit einem fantastischen Panorama belohnt.

Der abschließende Trail war die perfekte Mischung aus Flow und Technik. Für vergleichsweise wenige Höhenmeter bergauf bekamen wir eine überraschend lange und abwechslungsreiche Abfahrt geboten – ein würdiger Abschluss eines rundum gelungenen Tages.

Tag 3 – Bikepark-Spaß am Lac Blanc

Nach zwei intensiven Trailtagen gönnten wir unseren Beinen eine kleine Verschnaufpause und verbrachten den Tag im Bikepark.

Mit dem Bikepark Lac Blanc stand eines der bekanntesten Bike-Ziele der Vogesen auf dem Programm. Von den einfachen grünen Strecken bis hin zu den anspruchsvollen schwarzen Lines arbeiteten wir uns Stück für Stück durch das Angebot. Besonders angetan hatten es uns die roten Trails, die wir gleich mehrfach unter die Räder nahmen.

Bei Sonnenschein, bester Stimmung und jeder Menge Fahrspaß verging der Tag wie im Flug. Den perfekten Abschluss fand auch dieser Tag ganz französisch – natürlich mit einer Galette.

Tag 4 – Technischer Abschluss und neue Erfahrungen

Am letzten Tag stand bereits die Heimreise bevor. Deshalb entschieden wir uns für eine kürzere Tour, die es technisch jedoch noch einmal richtig in sich haben sollte.

Ein schwarzer Trail bildete den krönenden Abschluss unseres Vogesen-Abenteuers. Enge Kurven und Kehren, steiles Gelände sowie zahlreiche Stufen, Steine und Felsplatten verlangten volle Konzentration. Immer wieder nahmen wir uns Zeit, schwierige Passagen genauer anzuschauen und die eine oder andere Schlüsselstelle mehrfach zu probieren.

Gerade diese Herausforderungen machten den Reiz des Trails aus und sorgten für viele Erfolgserlebnisse. Als uns der Trail schließlich wieder ins Tal entließ, waren wir alle glücklich, stolz und um einige Erfahrungen reicher.

Mit vielen schönen Erinnerungen, unzähligen Trail-Kilometern und einem breiten Grinsen im Gesicht machten wir uns auf den Heimweg nach München.