Während der heimische Frühling noch mit dem Grau in Grau kämpfte, machten wir uns über die Ostertage auf den Weg nach Süden. Unser Ziel: Caprino Veronese, an den südlichen Ausläufern des Monte Baldo. Die Mission war klar: Sonne tanken, die ersten Höhenmeter sammeln und den Winterstaub von den Reifen schütteln. Nach den langen Wintermonaten war die Vorfreude entsprechend groß – und wurde vom ersten Moment an mehr als erfüllt.


Trails vom Feinsten: Staubtrocken und Griffig
Das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite: strahlender Sonnenschein an allen fünf Tagen und Temperaturen bis zu 23 Grad – stellenweise fast schon sommerlich. Genau das, wonach wir uns den ganzen Winter über gesehnt hatten. Bereits beim ersten Blick auf die umliegenden Berge und den glitzernden See war klar: Das werden ganz besondere Tage.
Die Trails auf der Südseite des Monte Baldo präsentierten sich in Bestform. Trocken, griffig und abwechslungsreich schlängelten sie sich durch die Lanschaft, mal flowig, mal technisch anspruchsvoller. Der Großteil bewegte sich auf S2-Niveau, immer wieder gewürzt mit einzelnen S3-Passagen, die volle Konzentration und saubere Linienwahl verlangten. Genau die richtige Mischung, um Fahrtechnik, Spaß und Herausforderung optimal zu verbinden.




Postkartenreifes Panorama
Was diese Touren jedoch wirklich großartig machte, waren die Ausblicke: Immer wieder öffneten sich spektakuläre Blicke auf den Gardasee, eingerahmt von imposanten Bergkulissen. Diese Momente ließen uns regelmäßig innehalten – nicht nur zum Durchatmen, sondern auch, um die Landschaft einfach zu genießen.
Ein weiterer Pluspunkt: Trotz des perfekten Wetters und der großartigen Bedingungen waren wir zum Saisonstart erstaunlich alleine auf den Trails unterwegs. Eine Ruhe und entspannte Atmosphäre, die man in dieser Region nicht immer erwarten kann und die unsere Touren umso intensiver machte.




Italienische Lebensart & Kulinarik
Auch abseits der Trails ließ die Woche keine Wünsche offen. Unsere Unterkunft – eine großzügige Ferienwohnung mit Terrasse und Garten – bot den idealen Rückzugsort für das obligatorische After-Ride-Bier in der Sonne. Und wie es sich für Italien gehört, spielte auch das Essen eine Hauptrolle: Nur fünf Minuten entfernt fanden wir ein hervorragendes Restaurant, das uns jeden Abend aufs Neue begeisterte. Ob knusprige Pizza, erstklassige Fisch- und Fleischgerichte oder leckere Dolci della casa – alles war frisch, authentisch und dazu noch zu überraschend moderaten Preisen.
Diese Kombination aus traumhaften Trails, bestem Wetter, beeindruckender Natur und italienischer Lebensart machte die Tage am Gardasee zu einem perfekten Saisonauftakt. Sonne im Gesicht, Staub auf den Reifen und der Duft von gutem Essen in der Luft – genau so haben wir uns den Start in die neue Bikesaison vorgestellt. Und eines ist sicher: Die Sehnsucht nach diesen Momenten wird uns noch lange begleiten.




Das Event wurde CO2-neutral veranstaltet durch CO2 Kompensation bei https://www.atmosfair.de/

