Unser Wochenende in Celerina im Engadin hatte alles, was ein perfektes MTB-Event ausmacht – und noch ein bisschen mehr 🙂
Ein Teil der Gruppe war bereits am Donnerstag in Celerina angekommen. Die Gelegenheit wurde natürlich genutzt, um schon die ersten Trails zu fahren: Mit dem Lift ging es hinauf auf den Piz Nair, auf über 3.000 Meter. Von dort führte erst ein kleiner Trail bergab und anschließend ein anstrengender Trail bergauf Richtung Trais Fleurs. Die Mühe wurde mit einer richtig feinen Abfahrt belohnt, bevor wir auf der Alp Muntasch zur gemütlichen Einkehr stoppten. Anschließend ging es über einen spaßigen Stein- und Wurzelweg zurück ins Tal. Am Abend war dann die ganze Gruppe komplett. Bei Pasta mit Pesto wurden die nächsten Tage geplant, die Vorfreude war groß.
Die Wetterprognose für Freitag sah zunächst alles andere als vielversprechend aus: es schüttete ordentlich. Also entschieden wir uns für eine kleine Wanderung Richtung St. Moritz. Und wie so oft beim Bergwetter: es kam anders als gedacht. Das Wetter wurde immer besser – und damit wuchs natürlich auch die Lust aufs Bike. Also sind wir schnell hochgegondelt – oben angekommen, begrüßte uns allerdings das nächste Gewitter. Um warmzubleiben überbrückten wir die Zeit mit Fahrtechnikübungen.
Am Samstag dann endlisch Sonne und heute stand auch der Bernina Trail auf dem Programm. Direkt vom Hotel starteten wir über Pontresina Richtung Morteratsch. Zunächst ging es entspannt über Forstwege, doch schon bald wurde der Trail immer technischer. Über wunderschöne Hochflächen arbeiteten wir uns weiter hinauf bis zum Ospizio Bernina auf der Passhöhe. Zeit für eine Pause vor einer wahnsinns Kulisse: Der See, die Gletscherlandschaft, die Berge und immer wieder der berühmte rote Zug der Rhätischen Bahn – Schweizer Paradepanorama und Postkartenidylle vom Feinsten. Nach der Pause wartete die Belohnung für die Höhenmeter: eine lange, fordernde Abfahrt hinunter nach Poschiavo. Ein richtig schöner Trail, der einiges an Konzentration und Fahrtechnik verlangte. Zurück ging es entspannt mit der Rhätischen Bahn. Die letzten Kilometer führten noch einmal über kleine Singletrails und entlang unserer Aufstiegsroute zurück zum Hotel.Dort wartete bereits das nächste Highlight: Als Selbstversorgerinnen wurden wir mit einem fantastischen Abendessen verwöhnt.














Am letzten Tag ging es mit der Gondel nochmal ins Gebiet Corviglia. Dort wartete der Olympia Flow Trail, mit einem grandiosen Blick auf den Silvaplanasee. Flow, Panorama und sehr viele Kurven. Danach ging es noch einmal hinauf zum Piz Nair. Zum Abschluss wartete ein wunderschöner Trail entlang einem Gebirgsbach hinunter ins Val Bever, begleitet von einer beeindruckenden Aussicht über die Engadiner Bergwelt.
Und dann war es leider schon vorbei: ein Wochenende voller Trails, grandioser Landschaften, leckerem Essen und vor allem mit einer richtig tollen Gruppe. Danke an alle, die dieses Wochenende so besonders gemacht haben – für den Teamspirit, die gute Laune, die gegenseitige Unterstützung und natürlich für die vielen gemeinsamen Trail-Momente. Das war definitiv ein Wochenende, das nach Wiederholung schreit!







